LOW Voltage blinkende LED
Moderator: T.Hoffmann
Hallo,
ich suche eine möglichst kleine Schaltung, mit wenigen SMD-Bauteilen
um mit einem 1,2V NiMH Akku eine blaue blinkende LED oder eine blaue SMD LED Baureihe 0603
mit einer Frequenz von 1.2 Hz blinken zu lassen. Diese soll in ein Modellauto eingebaut werden.
Es besteht aus Platzgründen leider keine Möglichkeit mehr als eine Zelle einzubauen.
Die Schaltung sollte möglichst Akkuschonend sein, da parallel dazu auch noch ein Motor verbaut ist
und somit die Laufzeit des Motors verändert wird.
Auf meiner Suche bin ich auf einen PR4401 bzw. PR4402 gestoßen, jedoch habe ich keine
Schaltung gefunden, die eine angeschlossene LED blinken läßt. Eine angeschlossene Blinkende LED mit
integriertem Baustein scheint auch nicht zu funkionieren, da der der PR4401/2 pulst.
Bin für jede Hilfe in Form von Schaltungen, Links zu bereits exitierenden Threads etc.
dankbar.
mfg
Ralf
ich suche eine möglichst kleine Schaltung, mit wenigen SMD-Bauteilen
um mit einem 1,2V NiMH Akku eine blaue blinkende LED oder eine blaue SMD LED Baureihe 0603
mit einer Frequenz von 1.2 Hz blinken zu lassen. Diese soll in ein Modellauto eingebaut werden.
Es besteht aus Platzgründen leider keine Möglichkeit mehr als eine Zelle einzubauen.
Die Schaltung sollte möglichst Akkuschonend sein, da parallel dazu auch noch ein Motor verbaut ist
und somit die Laufzeit des Motors verändert wird.
Auf meiner Suche bin ich auf einen PR4401 bzw. PR4402 gestoßen, jedoch habe ich keine
Schaltung gefunden, die eine angeschlossene LED blinken läßt. Eine angeschlossene Blinkende LED mit
integriertem Baustein scheint auch nicht zu funkionieren, da der der PR4401/2 pulst.
Bin für jede Hilfe in Form von Schaltungen, Links zu bereits exitierenden Threads etc.
dankbar.
mfg
Ralf
Herzlich Willkommen im Forum, Ralf!
Ich hoffe Du bist des Englischen mächtig:
http://www.youtube.com/watch?v=jvRNuz9zx5U
Ich hoffe Du bist des Englischen mächtig:
http://www.youtube.com/watch?v=jvRNuz9zx5U
Hallo strenter,
danke für den Link, das sieht schon mal nicht schlecht aus, was das blinken Betrifft,
jedoch sind die verwendeten Bauteile viel zu groß für mein Projekt,
und ich weiß nicht ob das wirklich schon ab 1,2V funktioniert.
mfg
Ralf
danke für den Link, das sieht schon mal nicht schlecht aus, was das blinken Betrifft,
jedoch sind die verwendeten Bauteile viel zu groß für mein Projekt,
und ich weiß nicht ob das wirklich schon ab 1,2V funktioniert.
mfg
Ralf
Diese "Joule Thiefs" sind dafür bekannt selbst aus einer fast leeren Batterie noch genug Energie zum Betrieb einer LED ziehen zu können - wenn man den Videos trauen kann. 
Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Frequenzgenerator der mit Gegenkopplung arbeitet und gleichzeitig die Speicherspule nutzt zur Spannungsvervielfachung. Frage doch mal das große Internetorakel nach möglichst kleinen Versionen. Statt dem NE555 kann natürlich auch z.B. ein ATtiny zur Frequenzerzeugung zum Blinken dienen.
Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Frequenzgenerator der mit Gegenkopplung arbeitet und gleichzeitig die Speicherspule nutzt zur Spannungsvervielfachung. Frage doch mal das große Internetorakel nach möglichst kleinen Versionen. Statt dem NE555 kann natürlich auch z.B. ein ATtiny zur Frequenzerzeugung zum Blinken dienen.
Das Orakel hat mir schon ein paar Hilfestellungen gegeben,
es gibt z.B. eine PR4401/02 mit dem könnte ich eine normale Led ansteuern,
aber dann blinkt noch nichts, habe aber gelesen, das man wohl eine blinkende
und normale gleichzeitig am Baustein betreiben kann und dadurch dann beide
gleichzeitig blinken, möchte aber keine 2 sondern nur eine haben die blinkt
möglichst mit 1 bis 2 Hz.
Hab in einem anderen Thread was gefunden,
"Schottky Diode, in Reihe zur LED und einen Glättungskondensator mit 100µF parallel zur LED "
dazu bräucht ich als Laie mal ne Skizze oder Schaltplan u. es würde mich interessieren,
ob es die Bauteile auch als SMD Variante gibt, um den Platz zu sparen.
Wie lange würde denn mit so einer Schaltung die LED blinken, Akku hat 1,2V mit 200 mA ?
mfg
Ralf
es gibt z.B. eine PR4401/02 mit dem könnte ich eine normale Led ansteuern,
aber dann blinkt noch nichts, habe aber gelesen, das man wohl eine blinkende
und normale gleichzeitig am Baustein betreiben kann und dadurch dann beide
gleichzeitig blinken, möchte aber keine 2 sondern nur eine haben die blinkt
möglichst mit 1 bis 2 Hz.
Hab in einem anderen Thread was gefunden,
"Schottky Diode, in Reihe zur LED und einen Glättungskondensator mit 100µF parallel zur LED "
dazu bräucht ich als Laie mal ne Skizze oder Schaltplan u. es würde mich interessieren,
ob es die Bauteile auch als SMD Variante gibt, um den Platz zu sparen.
Wie lange würde denn mit so einer Schaltung die LED blinken, Akku hat 1,2V mit 200 mA ?
mfg
Ralf
Nur zur Blinkzeit:
Rechnen wir mit 1:1 Blinkrate und 50mA Stromaufnahme der Schaltung, also durchschnittlich 25mA.
Kapazität des Akku C = 200mAh (nicht mA!)
C = 200mAh = 0,2Ah
I = 25mA = 0,025A
t = C / I = 0,2Ah / 0,025A = 8h => Ungefähr 8 Stunden.
Rechnen wir mit 1:1 Blinkrate und 50mA Stromaufnahme der Schaltung, also durchschnittlich 25mA.
Kapazität des Akku C = 200mAh (nicht mA!)
C = 200mAh = 0,2Ah
I = 25mA = 0,025A
t = C / I = 0,2Ah / 0,025A = 8h => Ungefähr 8 Stunden.
Frequenz 1.2Hz, aber welches Puls-Pausen Verhältnis brauchst/möchtest Du? Soll es beim PR4401/02 bleiben, oder soll es ein Meissner Oszillator sein: http://www.bigclive.com/joule.htm
Hallo,Borax hat geschrieben:Frequenz 1.2Hz, aber welches Puls-Pausen Verhältnis brauchst/möchtest Du? Soll es beim PR4401/02 bleiben, oder soll es ein Meissner Oszillator sein: http://www.bigclive.com/joule.htm
prinzipiell sind mir die verwendeten Bauteile egal, solange nicht programmiert werden muß.
Puls Pausen Verhälntis, gute Frage... Ist ein Modeallauto Polizei und sollte schon annähernd an
das Blaulicht rankommen vom Verhältnis her.
Wie schon geschrieben, habe ich eine Zelle mit 1,2V und 200 mAh,
sehr wenig Platz und wollte das mit möglichst wenig Bauteilen realisieren.
Eine blinkende LED in Blau oder weiss oder eine Schaltung die
entsprechend auch diese Funktion übernimmt würde mir sehr helfen.
Gerade mit den verwendeten Bauteilen bräcuhte ich halt auch angepasste
Werte oder Nummern um mir diese dann Bestellen zu können.
mfg
Ralf
Da werden aber meist Doppelblitzer o.ä. verwendet...gute Frage... Ist ein Modeallauto Polizei und sollte schon annähernd an das Blaulicht rankommen vom Verhältnis her.
Z.B. so was:
http://www.r-serwe.de/hobby2r5.htm
Nichts leichter als das:Eine blinkende LED in Blau...
http://www.leds.de/Standard-LEDs/LEDs-5 ... -3-5V.html
Die kannst Du wahrscheinlich auch an einem PR4401/02 oder Meissner Oszillator betreiben. Kommt auf einen Versuch an.
Hallo,
den Versuch mit einem PR4401/02 hat schon jemand gemacht, da der PR4401/02 aber mit 500Hz schwingt startet
die eingegossene Elektronik in der blinkenden aber immer wieder neu was sich als blaues Dauerleuchten
äussert.
mfg
Ralf
den Versuch mit einem PR4401/02 hat schon jemand gemacht, da der PR4401/02 aber mit 500Hz schwingt startet
die eingegossene Elektronik in der blinkenden aber immer wieder neu was sich als blaues Dauerleuchten
äussert.
mfg
Ralf
Gut, dann gilt das vmtl. auch für alle anderen Spannungsverdoppler u.ä. Schaltungen.
=> Es geht wohl nur 'umgekehrt', also Astabiler Multivibrator (wie auch immer der aufgebaut wird) der mit ca. 1.2Hz den Spannungsverdoppler (PR4401/02 oder Meissner Oszillator) + LED schaltet. Das wird aber nicht mehr sooo klein, außer es findet sich dafür ein extra Chip, der quasi beides beinhaltet. Da ist mir aber nichts bekannt.
Ganz andere Möglichkeit: Blaue Blink-LED an einer Li-Knopfzelle (CR2032 o.ä.) betreiben. Das dürfte wesentlich kleiner ausfallen als eine eigene Schaltung.
[EDIT]
Ich habe es gerade mal mit LTSpice simuliert... PR4401 mit Schottky und 470n Kondensator müsste reichen. Spannung bleibt dann oberhalb von 3V, das müsste genügen, damit die interne Elektronik der blauen Blink LED nicht neu gestartet wird. Garantieren kann ich das natürlich nicht.
=> Es geht wohl nur 'umgekehrt', also Astabiler Multivibrator (wie auch immer der aufgebaut wird) der mit ca. 1.2Hz den Spannungsverdoppler (PR4401/02 oder Meissner Oszillator) + LED schaltet. Das wird aber nicht mehr sooo klein, außer es findet sich dafür ein extra Chip, der quasi beides beinhaltet. Da ist mir aber nichts bekannt.
Ganz andere Möglichkeit: Blaue Blink-LED an einer Li-Knopfzelle (CR2032 o.ä.) betreiben. Das dürfte wesentlich kleiner ausfallen als eine eigene Schaltung.
[EDIT]
Ich habe es gerade mal mit LTSpice simuliert... PR4401 mit Schottky und 470n Kondensator müsste reichen. Spannung bleibt dann oberhalb von 3V, das müsste genügen, damit die interne Elektronik der blauen Blink LED nicht neu gestartet wird. Garantieren kann ich das natürlich nicht.
Hallo,Borax hat geschrieben:EDIT]
Ich habe es gerade mal mit LTSpice simuliert... PR4401 mit Schottky und 470n Kondensator müsste reichen. Spannung bleibt dann oberhalb von 3V, das müsste genügen, damit die interne Elektronik der blauen Blink LED nicht neu gestartet wird. Garantieren kann ich das natürlich nicht.
würdest Du mir die Bauteile bzw. Kenngrößen geben, damit ich mir die Teile mal zusammenlöten kann?
PR4401
Kondensator 470n (ELKO ???)
Schottky (welche ?)
Schalt- bzw. Bestückungsplan.
Das wäre prima.
mfg
Ralf
Einkaufliste Reichelt:
PR4401: http://www.reichelt.de/ICs-NE-SA-/PR-44 ... ICLE=78445
470n Kondensator (Keramik): http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=22992
Leider kein SMD Typ vorhanden - testweise könntest Du 1µF versuchen:
http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=89722 (kostet ja nur 0.05€)
Aber mit 1µF kann es sein, dass der PR4401 nicht mehr startet...
Schottky Diode: http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=95382
Spule: http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=10556
Schaltplan steht im PR4401 Datenblatt (gibt es auch bei Reichelt).
Blaue-Blink-LED siehe oben.
PR4401: http://www.reichelt.de/ICs-NE-SA-/PR-44 ... ICLE=78445
470n Kondensator (Keramik): http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=22992
Leider kein SMD Typ vorhanden - testweise könntest Du 1µF versuchen:
http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=89722 (kostet ja nur 0.05€)
Aber mit 1µF kann es sein, dass der PR4401 nicht mehr startet...
Schottky Diode: http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=95382
Spule: http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=10556
Schaltplan steht im PR4401 Datenblatt (gibt es auch bei Reichelt).
Blaue-Blink-LED siehe oben.
Respekt,
das ging ja schnell...
Kann ich die LTSpice Datei auch mal haben ? Würde mich interessieren wie sowas aussieht,
download habe ich bei Heise schon gefunden...
Zum Schaltplan, ich nehme mal an auf Seite 8/12 die erste oben, oder ?
die 2te könnte cih dann nachbauen, falls ich mehr Leistung benötigen würde, oder ?
mfg
Ralf
das ging ja schnell...
Kann ich die LTSpice Datei auch mal haben ? Würde mich interessieren wie sowas aussieht,
download habe ich bei Heise schon gefunden...
Zum Schaltplan, ich nehme mal an auf Seite 8/12 die erste oben, oder ?
die 2te könnte cih dann nachbauen, falls ich mehr Leistung benötigen würde, oder ?
mfg
Ralf
Ja.Zum Schaltplan, ich nehme mal an auf Seite 8/12 die erste oben, oder ?
Die Sim in LTSpice ist nur eine sehr grobe Annäherung. Ich habe einfach eine Puls-Spannungsquelle verwendet und die Parameter so eingestellt dass in etwa das Oszi-Bild aus der PR4401 Anleitung (Seite 3) nachgebildet wird.
Sieht so aus: Der 47Ohm Widerstand ist nur um die Spannung der LED an die 3.8V von der Blink-LED anzupassen. Möglicherweise solltest Du aber auch in der realen Schaltung noch einen Vorwiderstand vorsehen. Ich weiß nicht wie hoch die Spannung am Ausgang des PR4401 wird, wenn die Elektronik in der Blink-LED gerade 'aus' ist.
[EDIT]
Ich habe mir das Datenblatt noch mal genauer angeschaut: Die Spannung kann sehr hoch gehen... bis zu 15V. Das ist wahrscheinlich hoffnungslos zu viel für die Blink-LED. Abhilfe: Noch eine 5V Zener-Diode (Beim R: http://www.reichelt.de/index.html?;ARTICLE=18953) parallel zur LED.
Noch was... Nimm einfach 3 von den 1µF SMD Kondensatoren. Einen kannst Du dann als Eingangspuffer Kondensator verwenden (Schaltplan auf Seite 8/12 unten), und falls einer als Ausgangskapazität zu groß ist (in der PR4401 Anleitung ist 1µF als obere Grenze angegeben) dann zwei davon in Serie schalten (ergibt dann 500nF). Ist kleiner und billiger als der bedrahtete 470n Kondensator.
Vollständiger Schaltplan:


