Wissenschaftliche Betrachtung

Hier werden Fragen zu LED-Grundlagen beantwortet...

Moderator: T.Hoffmann

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Di, 03.11.15, 17:46

Hallo liebes Forum,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich befasse mich zurzeit aufgrund meiner Ausbildung mit dem Vergleich von Halogenstrahlern und LEDs. Hier geht es speziell um den Energieeintrag in ein Material, zum Beispiel Plastik, Lötpaste oder ähnliches, welcher mittels dieser beiden System möglich ist.
Es handelt sich um einen Halogenpunktstrahler (250W, 24V) und einer Anordnung aus 5 LEDs mit einer Aufnahmeleistung von 5,5W, die allesamt mittels Reflektionsfassungen auf einen gemeinsamen Punkt fokussiert werden.
Leider habe ich von Herstellerseite keinerlei Angaben über die Lichteffizienz beider Systeme, lediglich auf Nachfrage habe ich erfahren dass die LEDs eine Effizienz von 60% aufweisen.
Im Internet finde ich jeweils nur ungenaue Angaben, so hätte ein Hochvolt-Halogenstrahler eine Lichteffizienz von 16 lm/W, und eine LED mit 5W in etwa ~300 Lumen.
Diese beiden Systeme muss ich nun objektiv vergleichen, jedoch lese ich immer wieder dass der Lichtstrom (in Lumen) subjektivem Helligkeitsempfinden entspricht, macht daher ein Vergleich auf Basis der Beleuchtungsstärke in Lux (=Lumen/m^2) überhaupt Sinn? Oder sollte ich mich auf die Lichtstärke in Candela unter Berücksichtigung des Raumwinkels konzentrieren? Wie spielt die bereits erwähnte Effizienz von 60% bei den LEDs hier mit rein? Wie hoch ist der Wirkungsgrad einer Halogenlampe und wieviel Lumen erreichen im Endeffekt den Fokuspunkt?

Ich bin leicht überfordert und verstehe die Zusammenhänge nicht so recht. Oder es liegt direkt vor mir und ich bin einfach nur zu blöd es zu erkennen. So oder so: ich wäre sehr dankbar wenn mich jemand aufklären könnte!
Vielen Dank im Voraus
richards
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Mi, 04.11.15, 10:48

Wenn Du mit Effizienz die Lichtausbeute meinst (erzeugter Lichtstrom geteilt durch reingesteckte Leistung), dann kommt das mit 60% bei LEDs sicherlich nicht hin.
Die rechnerisch theoretisch mögliche Lichtleistung pro Watt liegt etwa bei 683 - 684 Lumen!
Siehe auch: viewtopic.php?t=185

Davon sind die modernsten und leistungsfähigsten LEDs noch weit entfernt.
Im Labor werden unter Optimalbedingungen und unter Ausnutzung der Leistungsgrenzen heute etwa 200 - 230 Lm/W erreicht, das sind etwa 30% Lichtausbeute zur riengesteckten
Leistung!
Die Frage ist auch immer welchen Lumenstrom rechnet man. Alles abgegebene Licht oder nur das effektiv verwertbare?
LEDs strahlen in alle Richtungen, die sind aber z.T. verbaut (konstruktionsbedingt).
Oder meint man subjektives Helligkeitsempfinden des menschl. Auges, das bei einer Wellenlänge von 555 nm seinen Peak erreicht (gelb-grün)?
Welchen Leistungsinput legt man zugrunde? Den der aus der Steckdose kommt, oder den der nach Transformation und Gleichrichtung und ggf. Strombegrenzung durch Widerstände
an der LED tatsächlich ankommt?

Oftmals liest man von LED Wirkungsgraden von 90% und mehr - das ist reiner Unfug!

Die in der Praxis verwertbaren Dioden haben meist eine Lichtausbeute von unter 100 Lm/W, alles darüber sind schon sehr gute Werte!
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Achim H
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Mi, 04.11.15, 11:01

... so hätte ein Hochvolt-Halogenstrahler eine Lichteffizienz von 16 lm/W, und eine LED mit 5W in etwa ~300 Lumen.

Eine 250 Watt Halogenlampe liefert 4300 bis 4500 Lumen (je nach Hersteller).
4300 lm / 250 W = 17,2 lm/W
4500 lm / 250 W = 18 lm/W

Eine gute 5 Watt Led produziert 120 bis 160 Lumen je Watt.
5 W x 120 lm/W = 600 lm
5 W x 160 lm/W = 800 lm
... auf Nachfrage habe ich erfahren dass die LEDs eine Effizienz von 60% aufweisen.

Was unter Laborbedingungen erreicht wird/wurde ist unrealistisch.
Realistisch sind 30% Licht und 70% Wärme.
Diese beiden Systeme muss ich nun objektiv vergleichen ...
Wenn 2 Lampen bei gleich großem Abstand eine gleich große Fläche beleuchten und die Beleuchtungsstärke (Lux) gleich ist, dann sind beide Lampen auch gleich hell. Wie das Licht fokussiert wird (Reflektor/Linse) ist uninteressant. Das subjektive Helligkeitsempfinden ist zweitrangig. Relevant sind nur Messergebnisse.
ustoni
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Mi, 04.11.15, 11:25

Die rechnerisch theoretisch mögliche Lichtleistung pro Watt liegt etwa bei 683 - 684 Lumen!
Wenn man zitiert, dann sollte man es auch richtig machen:
Die physikalische Höchstgrenze der Lichtausbeute liegt bei 683 Lumen je Watt bei einer Wellenlänge von 555nm (Gelb-Grün).
Dieser Wert ergibt sich aus der Definition des Lumens:
Der Lichtstrom φV beschreibt die Strahlungsleistung einer Lichtquelle unter Berücksichtigung der V-Lambda-Kurve. Die Einheit ist das Lumen (lm). Eine monochromatische Strahlung mit der Wellenlänge 555nm und der Strahlungsleistung 1 Watt erzeugt einen Lichtstrom von 683 Lumen.
Ist also die von einer Lichtquelle abgegebene elektromagnetische Strahlungsleistung (gemessen in Watt) gegeben, so kann der entsprechende Lichtstrom ermittelt werden, indem die einzelnen Wellenlängen der Strahlung mit der jeweiligen relativen Empfindlichkeit des Auges V(λ) bei der betreffenden Wellenlänge λ gewichtet werden und das Ergebnis durch Multiplikation mit dem Skalierungsfaktor Km = 683 lm/W von Watt nach Lumen überführt wird.
Theoretisch sind bei kaltweissen LEDs folglich ca. 350 lm/W erreichbar, bei warmweissen LEDs etwa 300 lm/W. Die effizientesten käuflich erhältlichen LEDs (mit ca. 150 lm/W) erreichen damit einen Wirkungsgrad von über 40%.

Weiterhin werden hier die Begriffe "Effizienz" und "Wirkungsgrad" wild durcheinander gewürfelt.
Die Effizienz wird bei Lichtquellen immer in Lumen je Watt (lm/W) angegeben und beschreibt die Lichtausbeute einer Lichtquelle unter Einbeziehung der V-Lambda-Kurve.
Zur Erinnerung die V-Lambda-Kurve (rot, blau ist die Empfindlichkeitskurve für Nachtsehen):
V-lambda-phot-scot.svg.png
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von abgegebener Leistung zu aufgenommener Leistung und wird entweder in Prozent oder als einheitsloser Faktor zwischen 0 und 1 angegeben.

Eine kaltweisse LED mit einer Effizienz von 150 lm/W hat folglich den gleichen Wirkungsgrad wie eine warmweisse LED mit einer Effizienz von 130 lm/W. Die geringere Effizienz der warmweißen LED ergibt sich aus dem höheren Rotanteil, der durch die V-Lambda-Kurve ja geringer bewertet wird. Die Strahlungsleistung in Watt ist bei beiden LEDs gleich.
Oftmals liest man von LED Wirkungsgraden von 90% und mehr - das ist reiner Unfug!
Reiner Unfug ist der zitierte Satz. Der eigentliche Chip, also die blaue LED, erreicht durchaus einen Wirkungsgrad von 90%. Der niedrigere Wirkungsgrad der weißen LED ergibt sich aus der Umwandlung des blauen Lichts (meist 450 nm) in weisses Licht durch die Phosphorschicht sowie durch Verluste in dieser Schicht.
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Mi, 04.11.15, 14:43

Erstmal vielen Dank für die vielen und schnellen Antworten.
Bei meinen verwendeten System handelt es sich um den Halogenstrahler Spot LB-P250 von ATN GmBh:
http://www.atn-berlin.de/intro/docs/med ... ot-04e.pdf
Der Fokuspunktdurchmesser wird als 3cm angegeben, die ausgestrahlten Wellenlängen reichen von 500 bis 1500nm und der Arbeitsabstand beträgt 5 cm für eine möglichst geringe Bestrahlungsfläche (--> Hohe Beleuchtungsstärke). Leider wird weder ein Wirkungsgrad noch eine Lichteffizienz angegeben, daher versuche ich mich anhand grober Schätzungen aus dem Internet anzunähern.
Laut http://www.lti.kit.edu/rd_download/Lamp ... ten.04.pdf Folie 56 hat eine 250W Halogenstablampe eine Lichteffizienz von 22 lm/W, andere Quellen besagen 16 lm/W. Gibt es eine verlässliche wissenschaftliche Quelle auf die man sich stützen könnte? Zum Wirkungsgrad finde ich leider überhaupt keine Angabe. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, wäre der Rechenweg dann:

[250W (Aufnahmeleistung) * X (unbekannter Wirkungsgrad)] * 22 lm/W (Lichteffizienz) = der gesuchte Lichtstrom ?

Bei den verwendeten LEDs handelt es sich um 5x CREE XT-E royal blue mit 5,5W und monochromatischer Wellenlänge von 455nm:
http://www.cree.com/LED-Components-and- ... -XTE-Royal
Der Fokuspunktdurchmesser beträgt ebenfalls 3cm, der Arbeitsabstand 9cm.
Auch hier sind weder Wirkungsgrad noch Lichteffizienz gegeben, per Mail bekam ich auf Nachfrage lediglich die Antwort dass "60% Effizienz" erreicht werden. Gibt es hier gegenenfalls verlässliche Angaben zu Wirkungsgrad und oder Lichteffizienz? Lässt sich die Rechnung für den Halogenstrahler 1:1 übernehmen (abgesehen davon dass die Anzahl der Lichtquellen 5 und nicht 1 ist)?
Es ist leider ziemlich wichtig dass alle verwendeten Werte Hand und Fuß haben aber ich finde einfach nichts fundiertes. Vielleicht kennt sich hier jemand mit der Materie besser aus, es wäre mir eine sehr große Hilfe.
Alles abgegebene Licht oder nur das effektiv verwertbare?
Die LEDs werden mittels Reflexionsspiegeln alle auf einen Fokuspunkt von 3cm Durchmesser fokussiert, daher nehme ich vereinfacht an dass alles abgegebene Licht in die Beleuchtungsstärke eingeht.
Welchen Leistungsinput legt man zugrunde?
Ich bin bislang von den angegebenen Aufnahmeleistungen ausgegangen (250W bei Halogen, 5,5W je LED).
Eine 250 Watt Halogenlampe liefert 4300 bis 4500 Lumen (je nach Hersteller).
4300 lm / 250 W = 17,2 lm/W
4500 lm / 250 W = 18 lm/W

Eine gute 5 Watt Led produziert 120 bis 160 Lumen je Watt.
5 W x 120 lm/W = 600 lm
5 W x 160 lm/W = 800 lm
Gibts dazu eventuell eine Quellenangabe?
Wenn 2 Lampen bei gleich großem Abstand...
Was wenn sich der Abstand unterscheidet?
Die effizientesten käuflich erhältlichen LEDs (mit ca. 150 lm/W) erreichen damit einen Wirkungsgrad von über 40%.
Ich dachte lm/W beschreibt die Lichteffizienz, nicht den Wirkungsgrad?
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von abgegebener Leistung zu aufgenommener Leistung und wird entweder in Prozent oder als einheitsloser Faktor zwischen 0 und 1 angegeben.
Also haben die blauen CREE LEDs mit einer Wellenlänge von 455nm laut der roten V-Lambda-Kurve einen Wert von ca 0,05? Wie spielt das in die Rechnung mit ein? Und wie verhält es sich bei einem Wellenlängenbereich von 500 bis 1500nm wie sie der Halogenstrahler aussendet?

Immer noch viele Fragen... Aber es geht bergauf.
Vielen Dank an jeden der sich die Mühe macht mir hier auf die Sprünge zu helfen!
ustoni
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Mi, 04.11.15, 15:28

Die effizientesten käuflich erhältlichen LEDs (mit ca. 150 lm/W) erreichen damit einen Wirkungsgrad von über 40%.

Ich dachte lm/W beschreibt die Lichteffizienz, nicht den Wirkungsgrad?
Ja, natürlich. Bezieht man die Effizienz von 150 lm/W auf eine maximale Effizienz von 350 lm/W, ergibt sich ein Wirkungsgrad von ca. 43%. Bei diesen Betrachtungen bin ich (und wohl auch Achim) von weißem Licht ausgegangen.

Für Deine Aufgabenstellung sind Begriffe wie Effizienz, Lumen, Candela oder Lux völlig irrelevant. Diese Begriffe beziehen sich auf sichtbares Licht in der Beleuchtungstechnik.
Bei Dir geht es aber anscheinend um Energieübertragung durch elektromagnetische Wellen auf das angestrahlte Material im Bereich UV-Strahlung bis langwellige Infrarotstrahlung. Da ist die Suche nach Effizienz oder Lichtstrom völlig unsinnig, da sich Beides nur auf den sichtbaren Bereich von 380 bis 780 nm bezieht. Bei Deiner Aufgabenstellung interessiert nur der elektrische Wirkungsgrad.

Bei dem LB-P250 ist die Ausgangsleistung im Focuspunkt mit 10 bis 15 W angegeben. Ausgehend von 250 W Leistungsaufnahme und 15 W Ausgang ergibt das einen Wirkungsgrad von 6%.

Bei LEDs mit einer dominanten Wellenlänge von 455 nm wird grundsätzlich weder Lichtstrom noch Effizienz angegeben, ganz einfach weil das völlig sinnlos wäre.
Hier wird sinnvollerweise direkt die Strahlungsleistung in Watt angegeben. Siehe hierzu auch das Datenblatt der LED auf Seite 14:
http://www.cree.com/~/media/Files/Cree/ ... ampXTE.pdf
Laut der Tabelle auf Seite 14 (die sich auf einen LED-Strom von 350 mA bezieht) und den nachfolgenden Grafiken dürfte die Strahlungsleistung bei etwas unter 2 W je LED liegen (bei 5,5 W Leistungsaufnahme), bei 5 LEDs also bei etwas unter 10 W. Hier müssen aber noch die - nicht unerheblichen und leider unbekannten - Reflektorverluste einkalkuliert werden.
Die tatsächlich im Fokusdurchmesser ankommende Strahlungsleistung wird wahrscheinlich so zwischen 5 und 7 W liegen.

Das hilft Dir aber auch alles nicht weiter. Der Halogenstrahler arbeitet im Wellenlängenbereich von 500 bis 1500 nm, die LEDs sehr schmalbandig um die 455 nm, also zwei völlig unterschiedliche Bereiche.
Um jetzt noch abschätzen zu können, welche Leistung von dem jeweiligen Material tatsächlich aufgenommen wird, bräuchte man noch das Absorbtionsspektrum des Materials.

Meine ehrliche Meinung: die Aufgabe ist viel zu schwammig formuliert.
Wer immer sich das ausgedacht hat ..... naja, besser kein Kommentar.
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Gibts dazu eventuell eine Quellenangabe?

Heute schon gegoogelt?
Halogen 250 Watt Lumen

Für bis zu 200 Watt kannst Du dieses Bild verwenden (stammt aus der Verordnung EG 244/2009), bezieht sich allerdings auf Lampen mit ungerichtetem Licht
(keine Spots/Strahler):
Bild

Für Lampen mit gerichtetem Licht (Spots/Strahler) ist die Verordnung EG 1194/2012 (PDF, 22 Seiten, deutsch) zuständig.

Auf den Seiten 14-16 (nennt sich ebenfalls Tabelle 6) findest Du Referenzangaben für verschiedenen Typen Leuchtmittel mit Äquivalenzangaben zum Lichtstrom.
Typen: mit Kleinspannung betriebene Reflektorlampen, mit Netzspannung betriebene Reflektorlampen aus geblasenem Glas, mit Netzspannung betriebene Reflektorlampen aus gepresstem Glas.
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Do, 05.11.15, 11:38

Interessant für Deine Forschung könnte auch dieser zunächst verwirrende Artikel sein:

http://www.wired.co.uk/news/archive/201 ... cient-leds

Am MIT wurde eine Diode entwickelt, die mehr Lichtleistung abstrahlt als elektrisch in sie hineingepumpt wird!
Eine Art "Perpetuum mobile" :-)
Allerdings doch nicht ganz.

Eingang in die Praxis scheint diese Technologie aufgrund ihrer äußerst geringen Leistung wohl nicht gefunden zu haben?
ustoni
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Do, 05.11.15, 12:00

Na klar:
Am MIT wurde eine Diode entwickelt, die mehr Lichtleistung abstrahlt als elektrisch in sie hineingepumpt wird!
Und Du hast sicherlich auch den National Inquirer abboniert, oder? :lol: :lol: :lol:

Ich freue mich jetzt schon auf weitere "sinnvolle" Beiträge von Dir! :lol:
richards
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Do, 05.11.15, 12:11

ustoni hat geschrieben:Na klar:
Und Du hast sicherlich auch den National Inquirer abboniert, oder? :lol: :lol: :lol:

Ich freue mich jetzt schon auf weitere "sinnvolle" Beiträge von Dir! :lol:
Hast Du auch den Artikel gelesen, bevor Du hier herumfrotzelst???
Dann würde Dir evtl. ein Licht :wink: :!: aufgehen...
ustoni
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Do, 05.11.15, 12:18

Hast Du auch den Artikel gelesen, bevor Du hier herumfrotzelst???
Hab ich.
Dann würde Dir evtl. ein Licht :wink: :!: aufgehen...
:lol:
Esotheriker? Oder einfach unwissend?
richards
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Do, 05.11.15, 12:37

Ich gebs auf.
Du bist also schlauer als die Wissenschaftler des MIT :)

oder hast den Artikel nicht wirklich verstanden....
ustoni
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Do, 05.11.15, 13:30

Ich gebs auf.
Du bist also schlauer als die Wissenschaftler des MIT
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Dazu gehört wirklich nicht allzuviel.
t_schulz
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Do, 05.11.15, 13:35

Aber mal zurück zum Thema:

Interessieren den OP denn die Lumen überhaupt?
"Plastik, Lötpaste oder ähnliches..." scheint kein menschliches Auge zu sein.
Daher ist nur interessant, wieviel optische Leistung (Strahlungsleistung) da raus kommt.

Rote LEDs sind effizienzmäßig nicht so der Knaller, also können 50- 60% gut hinkommen.

Wenn es keine allgemeingültigen Werte gibt, hilft Messen oft weiter. :D
Vermutungen durch Messen zu verifizieren ist ein probates Mittel in der Wissenschaft.

Können wir hier weiterhelfen?
t_schulz
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Do, 05.11.15, 13:39

wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Blau liegt aber auch da.
ustoni
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Do, 05.11.15, 13:40

[quote]Interessieren den OP denn die Lumen überhaupt? [/quote
] Das bezweifel ich.

Ich zweifle allerdings auch am Geisteszustand von "richards", der vom ersten Hauptsatz der Thermodynamik offensichtlich noch nie was gehört hat. :lol:
richards
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Do, 05.11.15, 14:58

ustoni hat geschrieben:
Ich zweifle allerdings auch am Geisteszustand von "richards", der vom ersten Hauptsatz der Thermodynamik offensichtlich noch nie was gehört hat. :lol:
Wie ich sehe, hast Du den Artikel nicht gelesen - zumindest nicht verstanden! (ist ja auch auf englisch... - nicht jedermans Sache)
Aber ich wollte zu solch ignoranten Äußerungen eigentlich nicht mehr antworten...

Es gibt übrigens genug von Dir sog. "Esotheriker" in den div. "free energy" Foren -
da gehöhre ich nicht dazu - im Gegenteil.
Das nur mal so am Rande....
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Do, 05.11.15, 15:10

Interessieren den OP denn die Lumen überhaupt?
"Plastik, Lötpaste oder ähnliches..." scheint kein menschliches Auge zu sein.
Daher ist nur interessant, wieviel optische Leistung (Strahlungsleistung) da raus kommt.
Das zu betrachtende Material hat folgendes Absorptionsspektrum, daher dachte ich eigentlich dass eine Betrachtung im visuellen Bereich ausreicht.
Absorbtion.JPG
Absorbtion.JPG (31.61 KiB) 12990 mal betrachtet
Die Absorption von Wellenlängen ab einem Wert von 780nm ist vernachlässigbar oder nicht?
Daher ist nur interessant, wieviel optische Leistung (Strahlungsleistung) da raus kommt.
Das ist allerdings trotzdem richtig, wenn Lumen nun tatsächlich subjektivem Empfinden entsprechen. Ist das denn so?

Sollte ich also die Beleuchtungsstärke in W/mm^2 berechnen und die Lichteffizienz außen vor lassen? Quasi nur die Aufnahmeleistung mal den Wirkungsgrad und dann das ganze durch die bestrahlte Fläche?

Danke!
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Do, 05.11.15, 15:18

Das Bild ist leider nicht zu sehen.

Ja Lumen sind die Bewertung der Strahlungsleistung mit der spektralen Wirksamkeit des Auges.

Eine gegebene Absorbtionskurve kann man genauso verwenden und somit unterschiedliche Quellen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit vergleichen.
Da die Absorbtion eine Funktion der Wellenlänge ist, hilft die Strahlungsleistung allein nicht.
t_schulz
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Do, 05.11.15, 15:29

jetzt ist das Bild bei mir aufgetaucht.

das Absorbtionsspektrum ist von der V(Lambda) Kurve echt weit weg.

Für theoretische Betrachtungen kann das aber mathematisch nachgebildet werden.

Eine Idee wäre in einem Tabellprogramm die Funktion nachzubilden.

Diesen Vektor kann man dann schön punktweise mit dem Spektrum der Quelle multiplizieren und das Ganze dann integrieren. Dann bekommt man den Anteil, der wirksam ist.

Matlab / Scilab oder Excel / Calc helfen da weiter.
ustoni
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Do, 05.11.15, 15:41

Es gibt übrigens genug von Dir sog. "Esotheriker" in den div. "free energy" Foren -
da gehöhre ich nicht dazu - im Gegenteil.
Das nur mal so am Rande....
Ach... ?
Wie ich sehe, hast Du den Artikel nicht gelesen - zumindest nicht verstanden! (ist ja auch auf englisch... - nicht jedermans Sache)
Und das kannst Du so einfach beurteilen?

Nur so am Rande: Englisch ist meine zweite Muttersprache.
Nicht vergleichbar mit Deinem physikalischen Verständnis; sofern denn davon überhaupt die Rede sein kann. :D
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Do, 05.11.15, 17:09

So, ich würde sagen, das Geplänkel reicht jetzt.
Wer zum Thema nicht direkt etwas beitragen kann, möge sich doch einfach raushalten.
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Do, 05.11.15, 18:53

Hier wird sinnvollerweise direkt die Strahlungsleistung in Watt angegeben. Siehe hierzu auch das Datenblatt der LED auf Seite 14:
http://www.cree.com/~/media/Files/Cree/ ... ampXTE.pdf
Laut der Tabelle auf Seite 14 (die sich auf einen LED-Strom von 350 mA bezieht) und den nachfolgenden Grafiken dürfte die Strahlungsleistung bei etwas unter 2 W je LED liegen
Entschuldigung aber wo liest man das raus? Ich übersehe scheinbar das entscheidende Diagramm.

Die 2W je LED entsprächen dann etwa einem Wirkungsgrad von 36% bei einer Aufnahmeleistung von 5,5mW, ist dies ein realistischer Wert?

Danke für jeden konstruktiven Beitrag!
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Do, 05.11.15, 21:23

HelpMePls hat geschrieben:
ustoni hat geschrieben:Hier wird sinnvollerweise direkt die Strahlungsleistung in Watt angegeben. Siehe hierzu auch das Datenblatt der LED auf Seite 14:
http://www.cree.com/~/media/Files/Cree/ ... ampXTE.pdf
Laut der Tabelle auf Seite 14 (die sich auf einen LED-Strom von 350 mA bezieht) und den nachfolgenden Grafiken dürfte die Strahlungsleistung bei etwas unter 2 W je LED liegen
Entschuldigung aber wo liest man das raus? Ich übersehe scheinbar das entscheidende Diagramm.

Du hast die entscheidende Information nicht mit eingefügt, die da lautet: "(bei 5,5 W Leistungsaufnahme)"

5,5W Leistungsaufnahme entspricht einem Strom von 1500mA.

Die Liste/Tabelle auf Seite 14 sind verschiedene Flux-Gruppen mit unterschiedlich hohen Strahlungsleistungen (bezogen auf einen Strom von 350mA):
475mW,
500mW,
525mW,
550mW,
575mW,
600mW.

Auf Seite 18 kannst Du im Graphen "Relative Radiant Flux vs. Current" ablesen, dass der Output bei max. Bestromung (max. 1500mA) ca. 330% beträgt:
475mW x 330% = 1567,5mW.
500mW x 330% = 1650mW.
525mW x 330% = 1732,5mW.
550mW x 330% = 1815mW.
575mW x 330% = 1897,5mW.
600mW x 330% = 1980mW --> das ist "etwas unter 2W".
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